Festgeld, was ist das?
Unter dem Begriff Festgeld versteht man eine Art der Geldanlage, bei der ein bestimmter Betrag für eine bestimmte Zeit auf einem Konto festgelegt wird. Das Geld ist in dieser Zeit für den Anleger nicht verfügbar, dafür ist es jedoch auch nicht von Zins- und Marktschwankungen beeinflusst. Den och ist das Festgeld nicht als adäquater Ersatz für eine richtig, unbefristete Geldanlage zu sehen, da die Zinsen hierfür zu niedrig sind. Eine Festgeldanlage ist nach dem Kreditwesengesetz, (KWG) nur bei Banken und tatsächlichen Kreditinstituten möglich und unterliegt der Bankenaufsicht BAFin.
Die Anlage von Festgeld auf einem Festgeldkonto ist Teilgebiet der Oberkategorie Termingeldanlagen. Dabei handelt es sich um eine Einzahlung einer bestim ten festgelegten Summe, die bei einem Kreditinstitut für eine bestimmte Zeit "geparkt" werden soll. das Termingeld unterliegt dabei natürlich bestimmten Zinssätzen und der Anleger kann nach Ablauf der Frist wieder darüber verfügen.
Es gibt zwei Unterscheidungen innerhalb von Festgeld Anlagen: Das Geld kann entweder als Kündigungseinlage angelegt werden. Der Anleger erhält dabei sein Geld, wenn er die Einlage kündigt, muss aber die Kündigungsfrist abwarten.
Die andere Variante ist die Anlage als Festgeld. Dabei wird, wie eingangs erwähnt, das Geld für einen bestimmten Zeitraum bei einem Kreditinstitut angelegt und sicher verzinst. Nach Ablauf der Festgeld Frist kann das Festgeld Konto in eine Sichteinlage, also ein Girokonto, verwandelt werden, oder prolongierta, also verlängert werden.
Festgeld dient ausschliesslich der Geldanlage, weil das Geld nicht erreichbar ist. Um Gefahren bei Sichteinlagen zu vermeiden, ist das Festgeld sicher vor Zins- und Markschwankungen. bei Ablauf der Festgeld Frist, kann das Festgeldkonto auch um die bereits vereinbarte Zeit verlängert werden.
Festgelder eignen sich jedoch nicht als langfristige Geldanlage, da der Zins zwar sicher, aber dennoch vergleichsweise niedrig ist.
Trotzdem ist die Geldanlage Festgeld sehr beliebt unter den Nichtbanken. Nahezu zwei Drittel aller Geldanlagen legten private oder gewerbliche Kunden von Banken in Termin- und Festgeld an, so die Statistik der Bundesbank.